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Das solltest du über Creatin wissen!

Heute werden wir uns darum kümmern, nach welchen Kriterien du dir dein Creatin Produkt auswählen solltest.
Was Creatin kann, lässt sich hier nachlesen

Faktor 1: Die Creatinform

Neben vielen neumodischen Formen wirst du Creatin am häufigsten in der Form des Monohydrates finden. Das ist die geläufigste und auch älteste Form des Creatins, es hat sich über Jahre bewährt und ist in seiner Wirkung in vielen Studien belegt. Später haben sich dann “gepufferte” (Alkalische Creatine) und veresterte Creatine (z.B. Creatin-Ethyl-Ester-Malat) auf dem Markt ausgebreitet. Hier wird häufig von einer XY-mal besseren Wirkung gesprochen, was sich häufig aber nur auf die Löslichkeit bezieht, ein Ester sorgt für eine bessere FETTLÖSLICHKEIT, inwieweit das für einen Sportler Vorteile in der Wirkung bietet, ist weder nachgewiesen noch nachzuvollziehen. Auch die gepufferten Varianten konnten ihren Werbeaussagen keine Taten folgen lassen(1). Weitere Varianten sind zum Beispiel Creatin-Malat, Creatin-Tatrat, Creatin-Alpha-Ketoglutarat (AAKG) oder Creatin-Hydrochlorid. Einige Formen sollen oder haben eine bessere Bioverfügbarkeit, die aber an der Gesamtwirkung nichts ändert, sondern nur den Wirkungsgrad erhöht, also die Menge nach unten reguliert, die man für eine optimale Dosierung benutzen muss. Da manche Menschen bei der optimalen Menge Creatin Monohydrat (3-5g) unter Verdauungsproblemen leiden, kann die Einnahme eine dieser anderen Formen eine Linderung dieser Begleiterscheinungen zur Folge haben.
Tipp: Kaufe dir ein Creatin-Monohydrat, bei Verdauungsproblemen kannst du auf eine andere Variante zurückgreifen.

Da wir Creatin Monohydrat empfehlen, beziehen sich unsere weiteren Empfehlungen auch ausschließlich auf diese Form des Creatins.

Faktor 2: Die Reinheit/Qualität des Rohstoffes von Monohydrat

Zuersteinmal müssen wir ganz deutlich zwischen Herstellerfirma/Abfüller und dem Rohstoff unterscheiden. Auch wenn sich im Regal der Supplementshops sehr viele Hersteller tummeln, so greifen viele von ihnen zum selben Rohstoff. Häufig wird der Rohstoff bzw. sein Produktionsort nicht benannt. Auch wenn also auf der Dose “Made in Germany” steht, so heißt das nicht, dass sich in ihr ein hochwertiger/deutscher Rohstoff befindet, sondern nur dass der Rohstoff hier in seine Endverpackung gefüllt wurde. Eindeutig ist dagegen die Bezeichnung Creapure® der Firma Alzchem aus Deutschland, dies ist eine Markenbezeichnung und gibt dir einen eindeutigen Hinweis darauf, dass es sich um den einzigen deutschen Creatinmonohydrat Rohstoff handelt, egal welcher Hersteller auf dem Etikett steht. Viele große und kleinere Hersteller sind dazu übergegangen, diesen Rohstoff in ihren Produkten einzusetzen.

Tipp: Auf das Creapure® Logo achten.

Faktor 3: Darreichungsform

Hier hat man die Wahl zwischen Pulver, Kapseln und manchmal auch Tablettenform. Pulver bietet die preisgünstigste Darreichungsform, Kapseln sind in der Regel am teuersten bieten aber einen Vorteil für den Transport. Tabletten sind relativ selten und bieten sich nur dann an, wenn man die Kapselform aufgrund der Gelatine nicht benutzen möchte. Aber selbst dort haben einige Hersteller auf pflanzliche Kapseln (aus Zellulose) umgestellt, die z.B. für Veganer eine gute Alternative darstellen.
Tipp: Pulverform kaufen

Faktor 4 : Der Preis (Stand 01/2015)

Wie in unserem Whey Guide geben wir dir auch hier eine Preisspanne an. Wenn du keinen Wert auf das Creapure® Logo legst, dann ist ein Creatin-Monohydrat schon für ca. 7,20€/500g zu bekommen, der Durchschnittspreis für einen Markenhersteller liegt bei ca. 15€/500g. Bei Creapure® ist die Preispanne etwas kleiner, sie liegt zwischen 15€/500g und 25€/500g.

Tipp: Creapure® für 15-19€ sollte deine erste Wahl sein

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Quellen:
(1) http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3479057/